• Konzept

  • Das vorläufige Konzept des Kino- und Kulturvereins

     

    Der Kino- und Kulturverein Raunheim setzt sich für die Verwirklichung einer Kultur-Fabrik auf dem Ihm-Gelände ein.

    Bei der Realisierung möchte sich der Kino- und Kulturverein als Trägerverein für ein Kino- und Kulturveranstaltungszentrum bewähren. Vorgesehen ist die Einrichtung eines Programmkinos, in dem sowohl kulturell wertvolle wie auch niveauvoll unterhaltende Filme gezeigt werden sollen. 

    Des Weiteren ist eine Bühne für Darbietungen im Rahmen von Kleinkunst, Musik- und Theaterveranstaltungen angedacht. Das Kulturzentrum soll nicht nur Platz für Ausstellungen bieten, sondern auch Begegnungsort sein, der Platz für kritische Auseinandersetzung bietet. 

    Ein ansprechendes gastronomisches Angebot (Bar, Café, Kneipe, Restaurant), auch außerhalb der genannten Veranstaltungen, ist gewünscht.

    Die Ihm-Fabrik wäre genau der richtige Platz zur Realisierung dieser Ideen, zumal die Stadt dort nicht nur den Erhalt eines alten Gebäudes plant, was sich für diesen Zweck hervorragend eignen würde, sondern auch andere Freizeiteinrichtungen vorgesehen sind.

    Ein Kino- und Kulturzentrum könnte zur Belebung des Areals in den Abendstunden sowie an den Wochenenden beitragen.

    Der Kino- und Kulturverein ist ein eigenständiger Verein, der aus einer Privatinitiative hervorgegangen ist. Die Eintragung ins Vereinsregister ist in Vorbereitung. Der Verein ist selbstlos tätig. Die zur Verfügung stehenden Mittel werden ausschließlich für den in der Satzung genannten Zweck genutzt. Wo möglich, sollen Veranstaltungen kostenfrei bzw. für einen geringen Eintrittspreis angeboten werden. Alleine mit Mitgliedsbeiträgen, die aus sozialen Erwägungen bewusst gering gehalten werden, wird dieses allerdings nicht zu realisieren sein. Eine Unterstützung durch Dritte (öffentliche Fördermittel, privates Sponsoring, Getränkeverkauf) ist deshalb nicht nur erforderlich, sondern zur Erreichung der Ziele sogar unabdingbar.

    Sowohl Vorstand wie auch Mitglieder fühlen sich den genannten Zielen verpflichtet. Der Vorstand besteht aus elf Personen unterschiedlichen Alters. Den geschäftsführenden Vorstand bilden Jörg Latsch (1. Vorsitzender), Michael Kapp  (2. Vorsitzende), Viviane Ninette Tancik (Schriftführung), Birgit Latsch (Öffentlichkeitsarbeit) und Andrea Frost (Kassierer). Der Vorstand besteht weiterhin aus Sue Vernon-Schad, Stefan Vernon und Hans-Joachim Müller. Alle Personen haben erst die über die eingangs genannte Privatinitiative, die auf der Internet-Plattform ,,wer-kennt-wen“ gestartet wurde, zusammengefunden.

    Vereinszweck ist die Förderung von Kino- und Kulturveranstaltungen in Raunheim. Um dieses auf möglichst breite Füße zu stellen, ist eine Zusammenarbeit mit anderen kulturtreibenden Vereinen geplant. Des Weiteren sollen unkonventionelle Formen gefunden werden, um die Menschen in der Stadt für kulturelle Veranstaltungen zu interessieren. Geplant ist unter anderem für das nächste Jahr ein Classic- und Themen-Openair-Kino an unterschiedlichen Plätzen im Stadtgebiet. Zur Finanzierung solcher Veranstaltungen sollen Dritte herangezogen werden. Weiterhin soll eine Kleinkunstbühne für Lesungen, Slam Poetry, Musik, Theater, Lichtbild-Vorträge ins Leben gerufen werden. Eine Einbindung in die 1100-Jahr-Feier der Stadt Raunheim ist gewünscht. Höhepunkt könnte ein Open Air-Kino-Abend am ,,Dalles“ sein. Die Frankfurter Straße sollte zu diesem Zweck gesperrt werden. Alle ansässigen Gastronomiebetriebe sollen an diesem Abend ihre Gäste auf der Straße bewirten. Der Film ,,La Dolce Vita“ könnte die Veranstaltung abrunden.

    Zur Erreichung der genannten Ziele nutzt der Kino-und Kulturverein bis auf Weiteres den Kinosaal im Stadtzentrum, der für das Vorhaben entsprechend umgerüstet werden soll. Bei der technischen Ausrüstung ist die Unterstützung durch die Stadt erwünscht.