• Theaterstück „Dreck“ – 28. Januar 2011

  • Er heißt Sad, und er ist ein Araber aus Irak.

    Als Student der deutschen Geschichte und Literatur ist er vor dem Krieg in seiner Heimat geflohen und landet auf Umwegen im Land seiner Träume: Deutschland. Hier lebt er nun illegal und ohne Aufenthaltsgenehmigung, kommt heimlich bei dem Ägypter Nabil unter, verkauft schließlich Rosen. Doch irgendwann geht er nicht mehr vor die Tür. Alpträume plagen ihn und er beginnt zu fantasieren. In seinen Gedanken entspinnt sich ein Gespräch mit den Deutschen. Der Hass der Inländer ist so sehr in ihm Fleisch geworden, dass er ihn gegen sich selbst richtet - bis zum bitteren Ende.

    Es war ein Abend mit intensiven Gefühlen, Auseinandersetzungen und Diskussionen. Wir bedanken uns bei Harald Preis für seine wundervollen Verkörperung von Sad, dem Regisseur Christian Suhr und der BüchnerBühne Riedstadt.